11. Salon Bleu | Aus der Wirtschaft | Vortrag von Ivo Schmid
Veranstaltungsort: Restaurant Schäfli, Wängi (Wilerstrasse 1)
Ivo Schmid ist Gründer, Inhaber und CEO der Murex Technik AG in Wängi.
Seine Unternehmung ist im Maschinenbau für nationale und internationale Kunden tätig und beschäftigt 40 Mitarbeiter. Er spricht über die Gründungsgeschichte, das Tätigkeitsfeld, bringt Beispiele aus dem Alltag und spricht über die aktuellen Herausforderungen als Unternehmer in anspruchsvollem Umfeld.
Nebst seiner unternehmerischen Tätigkeit engagiert sich Ivo Schmid für die Allgemeinheit: als ehemaliger Schulpräsident oder als Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Wängi-Matzingen.
Wir haben Ivo Schmid im Vorfeld fünf Fragen gestellt:
Was macht den Reiz des Unternehmertums aus? Als Unternehmer kann ich Ideen und Pläne in die Praxis umsetzen. Wenn die Idee gut ist, kann sie zum Erfolg führen und ich selber bin Profiteur des Erfolgs. Wenn die Idee scheitert, dann muss ich die Suppe auch selber auslöffeln und kann niemandem sonst die Schuld dafür geben. Und zudem liebe ich die Freiheit, die mir mein Job als Unternehmer bietet. Ich arbeite sicher mehr, als wenn ich ein einfacher Angestellter wäre, dafür entscheide ich selbst, wann wo und wie ich arbeite.
Was war und ist dir im Leben wichtig? Meine Familie: Seit 1991 die gleiche Frau an meiner Seite, welche beruflich auch sehr engagiert ist. Und zwischenzeitlich 3 erwachsene Kinder (Jahrgänge 2 x 2001 und 1 x 2002), mit denen ich immer viel Zeit verbringen durfte. Ohne meine Freiheiten als Unternehmer (mit Arbeitsort Wängi) wäre das nicht möglich gewesen.
Hast du ein Lebensmotto? Wenn ja, welches? Wer nichts Neues wagt, kann auch nicht gewinnen. Altbewährtes darf und soll auch mal hinterfragt werden.
Welche fremde Kultur ist dir am liebsten? Ich liebe Indien als Land mit all seinen Facetten. Seit 25 Jahren habe ich gute geschäftliche Kontakte zu indischen Firmen und bin oft dort.
Mit welcher verstorbenen Person würdest du gerne ein Abendessen verbringen? Mit meinem Ur-Grossvater väterlicherseits. Er hat als Innerschweizer schon im 19 Jahrhundert an der Uni in Zürich studiert und war ab 1890 geschäftlich mehr als 1 Jahr in Indien unterwegs (als Angestellter einer Handelsfirma). Später war er als Unternehmer tätig und hat in seinem Leben viel bewegt. Ich habe Briefe von ihm, welche er aus Indien an seine Schwester geschickt hat. Gerne würde ich von ihm bei einem Abendessen hören, was er in seinem Leben so alles erlebt hat.